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Neue Linken-Chefs Schwerdtner und van Aken verzichten auf Teil ihres Gehalts: Abgehobene Gehälter führten auch zu abgehobener Politik

Die neu gewählten Linken-Vorsitzenden, Schwerdtner und van Aken, wollen in ihrer neuen Funktion auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.

    Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Ines Schwerdtner (l) und Jan van Aken, neue Parteivorsitzende der Linken, sitzen an der Bühne des Bundesparteitages der Partei Die Linke.
    Ines Schwerdtner (l) und Jan van Aken, neue Parteivorsitzende der Linken (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
    Man wolle sich am durchschnittlichen Gehalt in Deutschland orientieren, das bei rund 2.850 Euro netto im Monat liege, sagte van Aken in Berlin. Alles, was darüber hinausgehe, solle in einen Solidaritätsfonds für Bedürftige fließen. Man sei der Überzeugung, dass abgehobene Gehälter auch zu einer abgehobenen Politik führten, betonte van Aken.
    Mit ihrem Schritt verzichten er und Schwerdtner nach eigenen Angaben auf rund die Hälfte ihres Netto-Gehalts. Nebeneinkünfte haben die beiden nicht.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.