
Trotz des Vorgehens der Sicherheitskräfte und einer Internetblockade versammelte sich wieder eine große Menschenmenge in der Hauptstadt Teheran. Persischsprachige Exilsender zeigten auch Bilder aus anderen iranischen Städten, darunter Maschhad im Osten des Landes, Täbris im Norden und Ghom südlich von Teheran.
In der Nacht zum Freitag war es im Iran zu den größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle vor fast zwei Wochen gekommen.
Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights mit Sitz in Norwegen wurden in den knapp zwei Wochen seit Beginn der Proteste mindestens 51 Demonstranten getötet, darunter neun Minderjährige, und hunderte weitere verletzt.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
