Griechenland
Neue Regeln gegen Massentourismus und für Umweltschutz

Griechenland will angesichts steigender Gästezahlen im Land den Massentourismus begrenzen.

    Kreuzfahrtschiffe liegen vor der griechischen Insel Santorini.
    Griechenland will stark besuchte Ferienregionen wie Santorini vor Massentrourismus schützen. (picture alliance/Panama Pictures/Richard Howes)
    Tourismusministerin Kefalogianni erklärte in Athen, Ziel sei ein nachhaltigeres Modell mit weniger Folgen für Umwelt, Strände und Infrastruktur. Kern der Neuregelung sei eine Einteilung der Regionen nach ihrer touristischen Belastung. Bekannte Ferieninseln wie Rhodos, Kos, Santorini oder Mykonos sollen strengere Bauauflagen erhalten. In besonders betroffenen Inselregionen dürften neue Hotels künftig höchstens 100 Betten haben. Auch die Vorgaben für Neubauten - insbesondere an den Küsten - würden verschärft.
    Nach Angaben der griechischen Zentralbank kamen im Jahr 2025 fast 38 Millionen Touristen nach Griechenland – so viele wie noch nie zuvor. Die neuen Regeln sollen Ende Juni in Kraft treten. Umweltminister Papastavrou sprach von einer historischen Reform.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.