Europäische Union
Neue Russland-Sanktionen beschlossen

Die EU hat neue Russland-Sanktionen beschlossen und den Weg für ein 90 Milliarden Euro schweres Darlehen für die Ukraine freigemacht.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht hinter mehreren Mikrofonen von Radio- und Fernsehsendern.
    Bundeskanzler Merz (CDU) gibt bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel in Zypern ein Statement ab. (Petros Karadjias / AP / dpa)
    Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft gab den erfolgreichen Abschluss der formellen Entscheidungsverfahren für die beiden Projekte bekannt. Damit können die neuen Sanktionen in Kraft gesetzt werden. Sie zielen vor allem darauf ab, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und Öl zu reduzieren. Zudem kann die Ukraine bald mit der Auszahlung der ersten Kredite rechnen. Damit soll die Zahlungsunfähigkeit des Landes verhindert werden.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen begrüßte die Entscheidungen. In Sozialen Medien schrieb sie, während Russland seine Aggression weiter verstärke, verstärke die EU die Unterstützung für die tapfere ukrainische Nation. 
    Unterdessen begann am Abend auf Zypern das zweitägige Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs. Themen dürfte neben dem Ukraine-Krieg die Lage am Persischen Golf sein.
    Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.