Genf
Neue Verhandlungen zwischen USA und Iran über das iranische Atomprogramm

Die USA wollen am Donnerstag die Gespräche mit dem Iran über das umstrittene Atomprogramm fortsetzen.

    Das Schild der Botschaft des Oman in Genf, darüber ist eine Kamera installiert.
    Delegationen der USA und des Iran haben sich unter Vermittlung des Golfstaats Oman in dessen Botschaft in Genf zu indirekten Gesprächen (Archivbild) (AFP / HAROLD CUNNINGHAM)
    Der US-Sondergesandte Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, sollten an dem Treffen in Genf teilnehmen, berichten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf ranghohe Regierungsbeamte in Washington. Zuvor hatte bereits Irans Außenminister Araghtschi eine weitere Verhandlungsrunde mit den USA in wenigen Tagen in Aussicht gestellt. Bei den bisherigen Gesprächen über das iranische Atomprogramm gab es keine Fortschritte. Trump droht dem Iran seit Wochen mit einem militärischen Angriff und verstärkte die Präsenz der US-Armee in der Golfregion. 
    Die USA dringen auf eine Einstellung des iranischen Raketenprogramms. Teheran besteht darauf, dass sich die Gespräche auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land beschränken.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.