
Innensenatorin Hoegl, SPD, erklärte, Bremen gehe damit einen neuen Weg in der Sicherheitskommunikation. Bedrohungen durch fremde Nachrichtendienste seien real und träfen Menschen mitten im Alltag. Deshalb informiere man sie dort, wo sie sich aufhielten, und nicht nur im Internet oder in Fachmedien. Den Anfang macht demnach eine Warnung vor Phishingkampagnen durch ausländische Geheimdienste. Geplant seien bereits Kampagnen zu Desinformation und aktuellen Entwicklungen im Extremismus.
Durch Phishingversuche versuchen Kriminelle oder Geheimdienste, an Informationen oder sensible Daten wie Passwörter zu kommen. Dabei werden potenzielle Opfer unter einem Vorwand kontaktiert, wobei sich die Angreifer etwa als Servicemitarbeiter von Softwareunternehmen ausgeben. Ziele sind laut Sicherheitsbehörden unter anderem Behörden- und Unternehmensvertreter aus dem politischen und militärischen Bereich.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
