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KZ-Gedenkstätte
Neuengamme erhält 8,5 Millionen für Sanierung

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme wird im kommenden Jahr vom Bund mit 8,5 Millionen Euro gefördert.

    Ein rekonstruierter Stacheldrahtzaun vor einer ehemaligen Häftlingsunterbringung auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg
    Ein rekonstruierter Stacheldrahtzaun vor einer ehemaligen Häftlingsunterbringung auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Archivbild) (dpa / picture alliance / Christian Charisius)
    Das teilte die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen mit. Geplant sei unter anderem eine pädagogisch und wissenschaftliche Überarbeitung von drei Dauerausstellungen. Zudem müssten große Teile der historischen Bausubstanz saniert werden.
    Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Südosten Hamburgs befindet sich auf einem 57 Hektar großen Areal. Von den bis 1945 dort inhaftierten etwa 100.000 Zwangsarbeitern starben mindestens 50.000 durch unmenschliche Bedingungen sowie durch Mord.
    Diese Nachricht wurde am 30.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.