
Das sind etwa 16 Prozent der Bevölkerung. Die höchste Armutsquote hat demnach Bremen mit 27, 5 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalt. Am niedrigsten ist sie in Bayern mit 12,6 Prozent. Von Armut betroffen sind vor allem Alleinerziehende und Nichterwerbstätige. Frauen sind häufiger arm als Männer.
Als armutsgefährdet gelten laut EU-Definition Menschen, die in einem Haushalt leben, der weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens aller Haushalte in Deutschland zur Verfügung hat. Zum Einkommen zählen auch Wohn- und Kindergeld und andere Sozialleistungen.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
