
Hagen sagte im Deutschlandfunk, der neue Vorsitzende Kubicki und seine unterlegene Herausforderin Strack-Zimmermann seien sich in 90 Prozent aller Fragen einig. Dort, wo sie unterschiedliche Akzente setzten, hätten die Delegierten eine Richtungsentscheidung getroffen.
Kubicki sehe anders als Strack-Zimmermann etwa die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt, sagte Hagen. Zum Umgang mit der AfD habe Kubicki zwar erklärt, dass man keine Brandmauer brauche, der Parteichef lehne eine aktive Zusammenarbeit mit der AfD aber ab.
Kubicki war am Samstag auf dem Bundesparteitag in Berlin mit knapp 60 Prozent der Stimmen gewählt worden. Strack-Zimmermann erhielt knapp 40 Prozent Zustimmung. Seitdem wird über eine mögliche Spaltung in der FDP spekuliert.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
