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Bundesgerichtshof
Neuer Haftbefehl nach Angriff am Holocaust-Mahnmal

Gegen den Attentäter vom Berliner Holocaust-Mahnmal hat der Bundesgerichtshof einen neuen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

    Baden-Württemberg, Karlsruhe: Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug "Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof", aufgenommen vor der Bundesanwaltschaft.
    Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner Holocaust-Mahnmal wurde heute am Bundesgerichts einem Ermittlungsrichter vorgeführt (Uli Deck/dpa)
    Das teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit. Dort wurde der 19-jährige Syrer heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Bundesanwaltschaft hatte die Untersuchungen zu der Messerattacke übernommen. Der Mann habe aus einer radikal-islamistischen und antisemitischen Überzeugung heraus gehandelt, hieß es.
    Der Beschuldigte hatte vor einer Woche einen Touristen aus Spanien im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Er war 2023 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 28.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.