Religion
Neuer Hindu-Tempel in Berlin mit Wasser aus Ganges und Spree geweiht

In Berlin ist ein neuer Hindu-Tempel mit Wasser aus der Spree und dem indischen Ganges geweiht worden.

    Blick auf das mehrstöckige und reich verzierte Gebäude. Vor einem Eingang mit Baldachin stehen mehrere Menschen.
    Der neue Hindu-Tempel in Berlin. (dpa / Christophe Gateau)
    Mithilfe eines Krans wurde es über die Spitze des Tempelturms gegossen. Die farbenfrohe Fassade des sogenannten Königturms zieren mehr als 200 Skulpturen. An der Zeremonie nahmen Berliner Politiker und der indische Botschafter Ajit Gupte teil. Die seit Mitte der Woche andauernden Feierlichkeiten erreichten damit ihren Höhepunkt.

    Zwei Jahrzehnte Planungs-und Bauzeit

    Der „Sri Ganesha Hindu Temple“ ist nach dem elefantenköpfigen Hindu-Gott Ganesha benannt. Die Planungs- und Bauzeit für den Tempel hatte sich über gut zwei Jahrzehnte erstreckt. Der Bau an der Hasenheide in Neukölln gilt als einer der größten in Europa. Tempel wie dieser sind in Deutschland vergleichsweise selten. Der bekannteste steht im nordrhein-westfälischen Hamm.
    Rund 1,2 Milliarden Hindus stellen die drittgrößte Weltreligion, in Deutschland leben schätzungsweise rund 100.000. Der Glaube hat seinen Ursprung in Indien und zeichnet sich unter anderem durch eine Vielfalt an Göttern aus.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.