
In seiner Rede versprach Magyar, Ungarn zu dienen und nicht zu herrschen. Heute sei der erste Tag der "Systemwende". Magyars konservative Tisza-Partei verfügt in dem Abgeordnetenhaus über eine Zweidrittelmehrheit. Mit ihrem Wahlsieg Mitte April beendete sie die 16-jähige Regierungszeit des rechtsnationalistischen Ministerpräsidenten Orbán. Magyar kann durch die Zweidrittelmehrheit im Budapester Parlament umfassende Veränderungen vornehmen.
Vor Amtsantritt hatte er angekündigt, gegen Korruption vorzugehen, das Gesundheitswesen zu verbessen und unter anderem das Mediensystem neu aufzustellen. Er versprach auch, die Beziehungen zur Europäischen Union zu verbessern.
Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
