
Es ist das erste verfügbare Medikament gegen Alzheimer, das nicht nur Symptome verringert, sondern die schädlichen Amyloid-Ablagerungen im Gehirn bekämpft und somit das Fortschreiten der Erkrankung um einige Monate verlangsamen kann.
Das Alzheimer-Medikament war im April von der Europäischen Kommission freigegeben worden. Die Zulassung war umstritten. Die klinischen Studien zeigten nur für eine sehr begrenzte Patientengruppe im frühen Stadium von Alzheimer einen klinischen Nutzen. Die Diagnose, regelmäßige Behandlungen und Beobachtungen der Betroffenen sind aufwendig und kostspielig. Außerdem sind die Behandelten zu einem geringen Prozentsatz schweren Nebenwirkungen ausgesetzt.
Deshalb wurde die Zulassung an Bedingungen geknüpft. Dazu gehört, dass der Hersteller in Zusammenarbeit mit den Behörden sicherstellen muss, dass Leqembi nur bei der empfohlenen Patientengruppe angewendet wird. Zusätzlich werden alle mit Leqembi behandelten Patienten erfasst und eine Sicherheitsstudie durchgeführt.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.