
Es handle sich um ein Projekt von strategischer Bedeutung, sagte Bundeskanzler Stocker in Glinzendorf bei Wien. Der Chef des Energie- und Chemiekonzerns OMV, Stern, betonte, das Vorhaben stehe nicht in Widerspruch zum Ziel der Dekarbonisierung. Eine funktionierende Energie- und Wärmewende brauche Verlässlichkeit und stabile Übergangslösungen.
Bei dem Projekt handelt es sich nach Angaben der OMV um die Nutzung des größten Gasfunds in Österreich seit 40 Jahren. Die Förderung könne damit um 15 Jahre verlängert werden. Heimische Ressourcen machen aktuell etwa sieben Prozent des Gasverbrauchs in Österreich aus.
Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
