
Das zeigt eine neue Studie im Fachmagazin PLOS Biology. Demnach werden Babys mit der Fähigkeit geboren, rhythmische Klangfolgen zu erkennen. Dafür wurde 49 schlafenden Neugeborenen Klaviermusik vom Komponisten Johann Sebastian Bach vorgespielt. Und zwar sowohl echte Bachversionen als auch Stücke, die durcheinander gewürfelt waren. Währenddessen wurde mit Elektroden außen am Kopf gemessen, wie sich die Gehirnströme der Säuglinge verhielten.
Ergebnis: Wenn sich der Rhythmus änderte, waren Babys überrascht - ein Zeichen dafür, dass sie von Anfang an ein Gefühl dafür haben. Veränderungen der Melodie löste dagegen keine Reaktion aus. Das Gefühl dafür entwickelt sich laut dem italienisch-ungarischen Forschungsteam erst später im Leben.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
