
9 von 16 Bundesländern setzten sich für eine sogenannte Softdrink-Steuer ein, schreibt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Protokollerklärung zur Verbraucherschutz-Ministerkonferenz. Darin riefen sie den Bund auf, eine - wie es heißt - "herstellerbezogene Abgabe" auf solche Getränke zu prüfen. Unterstützt wird die sogenannte Softdrink-Steuer demnach von Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und dem Saarland.
Trotz freiwilliger Selbstverpflichtung und Zusagen der Industrie sei hierzulande der durchschnittliche Zuckergehalt von solchen Getränken in den vergangenen Jahren nicht in dem Maße gesunken, wie es für eine gesundheitsförderliche Ernährung erforderlich gewesen wäre.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
