Viel Nahrung
Neuseeland hofft auf Kakapo-Nachwuchs

Der Kakapo ist vom Aussterben bedroht. Für die flugunfähigen Papageien aus Neuseeland ist jetzt allerdings jede Menge Nachwuchs in Sicht. Das liegt an den Früchten der Rimu-Bäume, die eine reiche Ernte geliefert haben.

    Ein grüner Vogel läuft auf die Kamera zu.
    Den flugunfähige Kakapo ist bedroht. (imago / Brent Stephenson)
    Für Kakapos gibt es nur alle zwei bis vier Jahre eine Brutsaison, wenn die Bäume viele Früchte tragen. Sie sorgen nur dann für Nachwuchs, wenn reichlich Nahrungvorhanden ist - zuletzt war das 2022 der Fall. Ein Weibchen legt bis zu vier Eier. Für den Erhalt der bedrohten Vögel könnte das gute Angebot an Früchten ein Meilenstein sein. In den vergangenen drei Jahrzehnten war die Population zumindest schon von etwa 50 auf mehr als 200 Tiere gewachsen. Vor allem nach Neuseeland eingeführte Fressfeinde wie Frettchen oder Marder haben den Kakapos zu schaffen gemacht. Um den Bestand zu retten, wurden die Papageien auf abgelegene Inseln ohne Raubtiere umgesiedelt.
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.