
Das sogenannte "New Start"-Abkommen war 2010 von US-Präsident Obama und dem damaligen russischen Präsidenten Medwedew unterzeichnet worden. Die USA und Russland verpflichteten sich damit, ihre atomaren Sprengköpfe jeweils auf maximal 1.550 zu verringern. Zudem wollten beide Seiten ihre Trägerraketen und schweren Bomber auf höchstens 800 begrenzen. Im vergangenen Jahr hatte Russlands Präsident Putin den USA vorgeschlagen, das Abkommen um ein Jahr zu verlängern. Der amerikanische Präsident Trump nannte den Vorstoß zwar eine gute Idee, es kam aber zu keiner Vereinbarung. - Der Präsident der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger, sprach von einer gefährlichen Entwicklung. Im Deutschlandfunk sagte Ischinger, wenn die Abrüstungskontrolle nicht wieder angekurbelt werde, könnten mehrere Staaten überlegen, sich nukleare Bewaffnung anzuschaffen. Ischinger erklärte, er erwarte, dass die USA in den nächsten Monaten versuchen würden, neben Russland auch China in einen neuen Rüstungskontrollmechanismus einzubeziehen.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
