Nahost
NGOs fechten Israels Einsatzverbot für Palästinensergebiete vor Oberstem Gericht an

Mehr als 15 internationale Hilfsorganisationen fechten das für sie drohende Einsatzverbot in den Palästinensergebieten vor dem Obersten Gericht Israels an.

    Rings um das bei israelischen Raketenangriffen stark beschädigte Gebäude der Bank of Palestine in Gaza-Stadt stehen Notunterkünfte aus Zelten.
    Gaza-Stadt im Januar 2026 (picture alliance / Anadolu / Saeed M. M. T. Jaras)
    Israel sei als Besatzungsmacht in den Palästinensergebieten verpflichtet, humanitäre Einsätze für Zivilisten zu ermöglichen, heißt es in dem Antrag der unter anderem von Ärzte ohne Grenzen, Oxfam und Care eingebracht wurde.
    Sie fordern eine einstweilige Verfügung, um das Einsatzverbot auszusetzen, während dessen Rechtmäßigkeit geprüft wird. 
    Israel verlangt, dass die Organisationen die Namen und Daten ihrer palästinensischen Mitarbeiter an die Behörden übermitteln. Tun sie dies nicht, erhalten sie keine Zulassung. Begründet wird das mit Sicherheits- und Transparenzmaßnahmen.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.