
Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf den Monitoringbericht des Bundesfinanzministeriums. Demnach seien für das vergangene Jahr Ausgaben von 37,2 Milliarden Euro vorgesehen gewesen. Tatsächlich seien lediglich 24 Milliarden Euro ausgezahlt worden. Zudem hätten die Ministerien von 109 für dieses Jahr geplanten Maßnahmen bis Ende Mai erst 26 umgesetzt. Insgesamt heißt es in einer Bewertung zu den Investitionsprojekten, der Durchschnittswert zeige mit 54 Prozent eine teilweise Zielerreichung an. Trotz Anlaufschwierigkeiten rechne das Finanzministerium mit einem spürbaren Wachstumsimpuls, heißt es weiter.
Bundestag und Bundesrat hatten im vergangenen Jahr den Weg für eine zusätzliche Schuldenaufnahme über insgesamt 500 Milliarden Euro freigemacht, für zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz. Das Sondervermögen ist auf zwölf Jahre angelegt.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
