Pläne von Dobrindt
"Nicht top-down organisieren": Städte- und Gemeindebund fordert, Kommunen beim Zivilschutz einzubeziehen

Der Städte- und Gemeindebund hält es für geboten, die Kommunen beim geplanten Ausbau des Zivilschutzes in Deutschland einzubeziehen.

    Ein freiwilliger THW-Helfer steht während einer Übung vor einem blauen Lkw des Technischen Hilfswerks. Dabei hat er die Arme ausgestreckt.
    Der Städte- und Gemeindebund verlangt, die Kommunen beim Ausbau des Zivilschutzes einzubeziehen. (picture alliance / Sueddeutsche Zeitung Photo / Robert Haas)
    Hauptgeschäftsführer Berghegger sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Sicherheitsarchitektur dürfe nicht, Zitat, "top-down" organisiert werden. Sie müsse vielmehr praxistauglich und gemeinsam mit den Kommunen entwickelt werden. Die Funktionsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes entscheide sich vor Ort - in den Städten und Gemeinden. Ähnlich hatte sich bereits der Landkreistag geäußert.
    Bundesinnenminister Dobrindt hat angekündigt, bis 2029 zehn Milliarden Euro für den Ausbau des Zivilschutzes bereitzustellen. Das Geld soll unter anderem in Ausrüstung, Personal und Technik des Technischen Hilfswerks investiert werden. Am Mittwoch will das Kabinett über das Vorhaben des CSU-Politikers beraten.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.