
Wie die Behörde für Steuerfahndung und Wirtschaftskriminalität mitteilte, wurden Dokumente, Laptops und mehr als 800 Server beschlagnahmt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland umgangen zu haben. Die Firma sei als Tarnung für ein anderes Unternehmen verwendet worden, das wegen destabilisierender Aktivitäten gegen die EU seit dem vergangenen Jahr auf der EU-Sanktionsliste steht. Dabei gehe es etwa um die Verbreitung von Desinformationen sowie um Cyberangriffe. Die Behörden nahmen nach eigenen Angaben zwei Männer fest. Der eine Verdächtige soll dem Tarnunternehmen geholfen haben, es verdeckt mit dem Internet zu verbinden. Nach Informationen des Deutschlandfunks waren auch Server in Deutschland angemietet worden.
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
