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Hochwasser
Niedersachsens Ministerpräsident appelliert: Helfer von Arbeit freistellen

Angesichts der Hochwasserlage hat Niedersachsens Ministerpräsident Weil an die Unternehmen appelliert, Helfer weiterhin von der Arbeit freizustellen. In einer Erklärung der Staatskanzlei in Hannover heißt es, dieser Aufruf gelte für die kommenden Tage und notfalls auch für die nächste Woche.

    Das Bild zeigt ein Hochwasser-Gebiet in Niedersachsen. Bäume, Gebäude und Autos sind von Wasser umspült.
    Hochwasser und Überschwemmungen der Leine bei Burgstemmen in Niedersachsen nach tagelangen starken Regenfällen (IMAGO / Ulrich Stamm)
    Die Unternehmen hätten Anspruch auf Kostenerstattung. Das Land werde sich um eine pragmatische Lösung bemühen. Zuvor hatte die niedersächsische Innenministerin Behrens erklärt, besonders kritisch sei die Situation zwischen Weser und Ems. Die Deiche seien seit Tagen stark durchnässt, Flächen überschwemmt und nach wie vor seien einige Städte von Hochwasser bedroht.
    Niedersachsen wird inzwischen von anderen Bundesländern mit Sandsäcken unterstützt. Nach Angaben des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz ist die eigene Reserve aufgebraucht. - Schwierig ist die Lage auch in Bremen. In zahlreichen anderen Bundesländern wird wegen des anhaltenden Dauerregens ebenfalls vor Hochwasser gewarnt.
    Auch in Frankreich und Belgien gibt es derzeit Überschwemmungen. In Flandern und Wallonien wurden erste Ortschaften evakuiert. Eine Frau kam während eines Unwetters ums Leben.
    Diese Nachricht wurde am 03.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.