Binnenschifffahrt
Niedrigwasser im Rhein

Niedrigwasser hat schon früh im Jahr die Binnenschifffahrt auf dem Rhein erschwert.

    Ein Frachtschiff passiert eine Untiefe im Rhein bei Oberwesel.
    Am Rhein herrscht Niedrigwasser (hier in Oberwesel) (Thomas Frey / dpa / Thomas Frey)
    Der Vorstand der Deutschen Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt, Spranzi, sagte, die Lage sei angespannt. Von Tag zu Tag falle der Pegelstand weiter. Der Wasserstand beträgt nahe Koblenz 53 Zentimeter. Er soll laut Prognosen der Wasserstraßen- und Schiffsverwaltung in den kommenden Tagen auf unter 50 Zentimeter sinken. Das bisherige Rekordtief ⁠wurde im Oktober 2018 mit 25 Zentimetern ‌erreicht.
    Das Niedrigwasser hat erhebliche Folgen für die Binnenschifffahrt. Die Fahrrinne ist entsprechend flacher. Güterschiffe können weniger Fracht laden. Die Branche leidet bereits unter hohen Treibstoffkosten.
    2025 wurden auf den Binnenwasserstraßen insgesamt weniger Tonnen Güter befördert als in den Jahren zuvor. Mit 171,6 Millionen Tonnen Gütern war es der niedrigste Wert seit der deutschen Wiedervereinigung.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.