
Zahlreiche weitere Menschen wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International verletzt. Die Regierung des Bundesstaates Yobe bestätigte, dass ein Angriff auf die Dschihadistengruppe Boko Haram fehlgeleitet wurde. Es seien stattdessen Menschen getroffen worden, die sich auf dem Weg zu einem Markt befanden. Die nigerianische Luftwaffe nahm bislang keine Stellung dazu.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet von ähnlichen Fällen in der Vergangenheit. Nach ihren Angaben wurden seit 2017 bei Luftangriffen mindestens 500 Zivilisten getötet. Militärexperten weisen seit Langem darauf hin, dass die Koordination zwischen Bodentruppen und Luftstreitkräften des nigerianischen Militärs unzureichend sei.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
