
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA handelte es sich bei den abgefeuerten Geschossen um strategische Marschflugkörper und Anti-Schiffs-Raketen. Sie seien von einem Marinezerstörer abgefeuert worden. Demnach beobachtete Machthaber Kim Jong Un Waffentests persönlich. Zuletzt hatte Nordkorea damit begonnen, wieder vermehrt Raketen zu testen. Beobachter vermuten einen Zusammenhang auch mit der militärischen Eskalation in der Golf-Region. Dem Regime in Pjöngjang sind Starts oder Tests von ballistischen Raketen durch UNO-Beschlüsse untersagt.
Es herrscht unter anderem die Sorge, dass sie mit Atomsprengköpfen bestückt werden könnten. Berichten zufolge sollen inzwischen auch Raketen mit umstrittener Streumunition getestet worden sein.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
