Pjöngjang
Nordkorea eröffnet Gedenkstätte für Soldaten, die in der Ukraine getötet wurden

In Nordkorea ist ein Gedenkmuseum für im Ukraine-Krieg gefallene Soldaten eröffnet worden.

    Kim Jong Un hält einer Rede während der Einweihungszeremonie des Museums für militärische Auslandsoperationen und Kampferfolge in Pjöngjang. Hinter ihm sitzen Generäle, hinter ihnen ist ein Denkmal mit mehreren Soldaten.
    Kim Jong Un bei seiner Rede während der Einweihungszeremonie des "Museums für militärische Auslandsoperationen und Kampferfolge" in Pjöngjang (Uncredited/KCNA/KNS/dpa)
    Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Demnach fand die Einweihungszeremonie gestern in Pjöngjang statt - am einjährigen Jahrestag der russischen Rückeroberung der zuvor von ukrainischen Streitkräften eingenommenen Region Kursk. Nordkorea hatte nach Schätzungen des südkoreanischen Geheimdienstes bis zu 15.000 Soldaten nach Russland geschickt.
    An der Eröffnung der Gedenkstätte nahmen KCNA zufolge der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sowie hochrangige russische Gäste teil, darunter der russische Parlamentschef Wolodin sowie der russische Verteidigungsminister Beloussow.
    Bei einem separaten Treffen versicherten sich Beloussow und Kim gegenseitige Unterstützung und weitere militärische Zusammenarbeit.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.