Religion
Nordrhein-Westfalen hält an Islam-Unterricht fest

Die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will den islamischen Religionsunterricht an den Schulen weiter ausbauen.

    Eine muslimische Schülerin steht vor einer Tafel mit Begriffen aus dem Islam im Islamunterricht.
    NRW will den Islam-Unterricht weiter ausbauen. (picture alliance / Geisler-Fotopress / Dwi Anoraganingrum)
    Eine beauftragte wissenschaftliche Untersuchung unterstreiche, dass der vor 14 Jahren eingeführte Bekenntnisunterricht ein wichtiger Bestandteil der Bildungsaufgabe sei, sagte Schulministerin Feller (CDU) im Landtag in Düsseldorf. Zudem biete der Unterricht muslimischen Schülern einen Ort der Orientierung, gerade in einer Zeit, in der Social-Media-Inhalte polarisierten, aufhetzten oder falsch seien.
    Kritiker des Islamunterrichts monieren vor allem dessen Umsetzung. Dabei geht es unter anderem um die Einbindung umstrittener, ausländisch geprägter Islamverbände, um die Dominanz konservativer Strömungen und um Fragen der Lehrerqualifikation.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.