Sport
Nordrhein-Westfalen startet Kampagne zur Olympia-Bewerbung

Nordrhein-Westfalen hat eine Kampagne zur möglichen Ausrichtung Olympischer Spiele an Rhein und Ruhr gestartet. Drei Monate vor den geplanten Bürgerentscheiden wollen Land, Kommunen und Sportorganisationen bei der Bevölkerung für Zustimmung werben.

    Zahlreiche Sportler und Politiker sind zum Start der Olympia-Kampagne in Köln versammelt. Sie jubeln und reißen die Arme in die Luft. Im Hintergrund ist ein Plakat zu sehen auf dem steht "KölnRheinRuhr".
    Nordrhein-Westfalen hat eine Kampagne für die Olympia-Bewerbung gestartet. (Rolf Vennenbernd / dpa / Rolf Vennenbernd)
    Ministerpräsident Wüst und zahlreiche prominente Sportlerinnen und Sportler stellten die Kampagne in Köln vor. Unter dem Titel "KölnRheinRuhr" will NRW die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausrichten. Köln soll dabei als sogenannte Leading City eine besondere Rolle spielen. Wüst betonte, man werde das Angebot für die "kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen" bieten. Die Kampagne sieht unter anderem Licht-Installationen in Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund vor. Der Volksentscheid findet am 19. April statt.

    BUND stellt sich mit "Nolympia Köln"-Kampagne gegen Bewerbung

    Bereits vergangene Woche hatte der BUND seine Kampagne "Nolympia Köln" gegen eine Bewerbung gestartet. Die Umweltschützer sind gegen die Ausrichtung der Spiele, weil diese mit hohen Kosten und Umweltschäden verbunden seien.
    Neben Nordrhein-Westfalen wollen sich auch München, Berlin und Hamburg bewerben. Der Deutsche Olympische Sportbund will im Herbst entscheiden, wer Deutschland im internationalen Verfahren vertreten soll.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.