Nach dem CSD-Anschlag in Berlin
Nordrhein-Westfalen verschärft Überwachung von 165 islamistischen Gefährdern

Nach dem Anschlag in Berlin sollen Gefährder in Nordrhein-Westfalen intensiver überwacht werden.

    Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul schaut in die Kamera.
    Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul, CDU (picture alliance / dpa / Thomas Banneyer)
    Das kündigte Innenminister Reul an. Zudem seien die Sicherheitsmaßnahmen für große Veranstaltungen im bevölkerungsreichsten Bundesland verschärft worden. Vor allem bei Volksfesten, Konzerten und anderen großen Veranstaltungen wie den anstehenden Umzügen zum Christopher Street Day werde die Polizei noch stärker Präsenz zeigen, betonte der CDU-Politiker.
    Die Staatsschutzdienststellen seien angehalten, sich die als Gefährder eingestuften Personen noch genauer anzuschauen und zu prüfen, ob weitere Maßnahmen notwendig seien. In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Angaben des Ministers aktuell 165 islamistische Gefährder, von denen 73 als - Zitat - "aktionsfähig" gelten.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.