
Im Zuge der geplanten Übernahme der deutschen Tochter durch das US-Unternehmen Lyten wurden gut 150 Millionen Euro an Bund und Land bereits zurückgezahlt, wie das Bundeswirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Voraussichtlich werde im Sommer die staatliche Förderbank KfW weitere bis zu 69 Millionen Euro erhalten.
Northvolt wollte in Schleswig-Holstein eine Gigafabrik mit rund 3.000 Arbeitsplätzen errichten. Dafür hatte das Unternehmen von der KfW eine sogenannte Wandelanleihe über 600 Millionen Euro erhalten. Bund und Land bürgten jeweils zur Hälfte. Kritiker werfen dem früheren Bundeswirtschaftsminister Habeck von den Grünen vor, es sei zu leichtfertig Steuergeld an Northvolt geflossen. Dabei seien die wirtschaftlichen Risiken unterschätzt worden.
Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
