Fußball-WM
Norwegen wirft Rekordweltmeister Brasilien aus dem Turnier,Ko-Gastgeber Mexiko scheidet gegen England aus

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Herren in Nordamerika sind der Rekordweltmeister Brasilien und Ko-Gastgeber Mexiko im Achtelfinale ausgeschieden. Ins Viertelfinale zogen Norwegen und England ein.

    Eine Gruppe norwegischer Spieler bejubelt in ihren roten Trikots ein Tor. Im Hintergrund sind enttäuschte brasilianische Fußballer in gelben Trikots zu sehen.
    Torjubel nach dem 1:0 durch Norwegens Stürmerstar Erling Haaland (AP Photo / Pamela Smith / dpa-bildfunk)
    Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland gewann in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey mit 2:1 gegen Brasilien und warf den Rekordweltmeister damit aus dem Turnier. Es ist zugleich das erste Mal, dass eine norwegische Auswahl in einem WM-Viertelfinale steht.
    Stürmerstar Erling Haaland traf gleich zwei Mal in der 80. und 90. Minute. Zuvor hatte Brasiliens Bruno Guimaraes (14.) einen Foulelfmeter vergeben. Der Anschluss durch einen weiteren Strafstoß, den Neymar in der Nachspielzeit verwandelte (90.+10), kam zu spät. Brasilien ist nun schon seit 24 Jahren ohne WM-Titel. Es ist zugleich das schlechteste Abschneiden eines brasilianischen Teams seit 1990.

    England gewinnt in Unterzahl

    In der zweiten Begegnung des Spieltages schlug England die Mannschaft Mexikos mit 3:2. Jude Bellingham brachte die Three Lions mit seinen Toren in der 36. und 38. Minute in Führung. Mexikos Torjäger Julián Quiñones (42.) gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel sah bei den Engländern Bayer Leverkusens Jarell Quansah (54.) die Rote Karte, ehe Bayern-Torjäger Harry Kane (60.) unter den Pfiffen der meisten Zuschauer vom Elfmeterpunkt traf, es war sein sechstes Tor bei diesem Turnier. Danach verursachte aber ausgerechnet Kapitän Kane einen Strafstoß. Mexikos Raúl Jiménez (69.) verwandelte.
    Damit ist nach Kanada mit Mexiko nun auch der zweite von drei WM-Gastgebern aus dem Turnier ausgeschieden.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.