Maßnahmen nach CSD
NRW-Innenminister Reul (CDU): "Sicherheitslage ehrlich betrachen"

Nach dem Anschlag beim CSD in Berlin hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul hat dazu aufgerufen, die Sicherheitslage realistisch und ehrlich zu betrachten.

    Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, lächelt in die Kamera.
    Cologne Pride 2026 – Parade zum Christopher Street Day (CSD) (picture alliance / dpa / Thomas Banneyer)
    Der CDU-Politiker sagte im Deutschlandfunk, es gelte, Gefährder im Blick zu haben. Fußfesseln, Betretungsverbote oder das Abhören von Telefonen seien mögliche Instrumente. Zugleich betonte er, eine hundertprozentige Sicherheit könne es nie geben.
    In Nordrhein-Westfalen gibt es nach offiziellen Angaben aktuell 165 islamistische Gefährder, von denen 73 als - Zitat - "aktionsfähig" gelten. Am Wochenende sind unter anderem in den Städten Ahaus, Bonn und Moers CSD-Paraden geplant, in Münster, Aachen und Dortmund soll es Demonstrationen geben. Auch in anderen Bundesländern finden Veranstaltungen statt.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.