Rockerkriminalität
NRW-Innenministerium: Bis zu 2,5 Millionen Euro bei "Hells Angels"-Razzia gesichert

In Nordrhein-Westfalen sind bei der Razzia gegen die Rockergruppe "Hells Angels" Vermögenswerte von bis zu 2,5 Millionen Euro sichergestellt worden.

    Nordrhein-Westfalen: Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden.
    Razzia gegen "Hells Angels" in Nordrhein-Westfalen (dpa / Christoph Reichwein)
    Es gebe mehr als 40 Beschuldigte, sagte Landesinnenminister Reul in Düsseldorf. Rockerclubs hätten nichts mit "Motorradromantik" zu tun, betonte der CDU-Politiker. Vielmehr gehe es um Vorwürfe wie Drogenhandel, Waffen oder Schutzgelderpressung. Wie Reul weiter mitteilte, hatten Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität zu einem "Hells Angels"-Ableger in Leverkusen geführt. Dieser war vor der Razzia verboten worden.
    Nach Angaben des Innenministeriums waren am Morgen 1.200 Beamte in 28 Städten im Einsatz. Dutzende Wohnungen und Geschäftsräume wurden durchsucht, unter anderem in Dortmund, Duisburg, Bochum, Bielefeld, Köln und Leverkusen.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.