
UNO-Sprecher Dujarric erklärte in New York, im Zeitraum 1. bis 11. Februar hätten lediglich 220 Personen den Gazastreifen über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten verlassen können. Die Vereinten Nationen wünschten, dass mehr Menschen für medizinische Behandlungen ausreisen könnten. Nach UNO-Angaben stehen weiterhin 18.500 Bewohner des Küstengebiets auf Wartelisten, darunter 4.000 Kinder, die vor Ort nicht angemessen versorgt werden können.
Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah war Teil des im Herbst angenommenen Friedensplans von US-Präsident Trump, der zu einer Waffenruhe und zur Wiederaufnahme von Hilfslieferungen führte. Als strittig gilt nach wie vor die darin aufgeführte Entwaffnung der im Gazastreifen herrschenden Hamas.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
