Rotes Meer
Nur wenige Schiffspassagen nach Huthi-Angriffen

​Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische Ölanlagen ist der Schiffsverkehr im Roten Meer ⁠eingebrochen.

    Links und rechts hohe Felsen, auf dem Wasser einige Fischerboote.
    Die Meerenge Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste. (AFP / KARIM SAHIB)
    Am gestrigen Sonntag durchquerten nur elf Handelsschiffe die ⁠Meerenge Bab al-Mandab an der Küste des Jemen. Das ist der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus offiziellen Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Der Schiffsverkehr im ⁠Roten ⁠Meer wird ⁠seit vergangener Woche von den mit dem Iran ⁠verbündeten Huthi behindert. Sie wollen ⁠die saudischen Exporte blockieren und ‌weiten damit den Konflikt zwischen den USA und dem Iran aus, der bereits die ​Öllieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hat.
    Ein Militärsprecher der Huthi erklärte, die Gruppe habe am Wochenende Anlagen des ​saudischen Staatskonzerns Aramco in den Städten Dschisan und Janbu ‌angegriffen.
    Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.