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StartseiteLebenszeitNutzen statt besitzen02.08.2013

Nutzen statt besitzen

Der neue Trend des Teilens

Was meins ist, ist deins - ob Auto, Bohrmaschine, Wohnung, Kleidung oder Essen: Es wird getauscht und geteilt, wer es international mag spricht vom "sharing". Eine Idee, die durch das Internet und seine sozialen Netzwerke eine Renaissance erlebt - neu ist sie nicht.

Eine Sendung von Petra Ensminger (Moderation) und Silke Kachtik

Carsharing, nur ein Beispiel für die neue Sharing-Kultur (picture alliance / ZB)
Carsharing, nur ein Beispiel für die neue Sharing-Kultur (picture alliance / ZB)

Schon lange gibt es Bibliotheken, Waschsalons oder Wohngemeinschaften, jetzt aber befördert das Internet den Tauschgedanken, und die Idee dabei die Umwelt zu schonen, passt so manchem dann auch gut ins Gefühlskonzept. Schließlich ist Nachhaltigkeit und Kapitalismuskritik längst salonfähig, Verantwortungsgefühl und ökologisches Bewusstsein der Verbraucher sind gewachsen.

Größer, schneller, besser, mein Haus, mein Auto, meine Yacht, das war einmal. Es zählen andere Werte. Die Wohnung für einen Urlaub zu tauschen gehört für manchen schon zum Lifestyle. Dabei zählen Vertrauen und Flexibilität - wichtige Eigenschaften in der Teil- und Tauschgemeinschaft.
Nutzen statt Besitzen - was ist dran an dem Trend und was halten Sie davon?

Diskutieren Sie mit uns, ob daraus wirklich eine gesellschaftliche Wende werden kann. Wie wichtig ist Ihnen Verzicht, oder gehört der Konsum und der Wunsch, etwas besitzen zu wollen einfach zu uns? Ist alles nur eine Frage der Generation oder ist Tauschen und Teilen nur Einstellungssache, gleich ob jung oder alt? Was sind Ihre Erfahrungen mit dem Tauschgeschäft?

Rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer 00 800 4464 4464 oder mailen Sie uns unter: lebenszeit@dradio.de.

Wir diskutieren mit:

Kathrin Beckers, Redakteurin des Magazins "Share"
Dr. Phil. Dipl.-Ing. Johannes Reidel, Nachhaltigkeitsexperte und Nachhaltigkeitsberater der interdisziplinär forschenden und entwickelnden Agentur COOLBLUE in Essen
Daniel Bartel, Mitbegründer der Plattform "Autonetzer" und Blog-Betreiber von Kokonsum
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Kunstwissenschaftler und Medienphilosoph an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Autor des Buchs "Habenwollen – Wie funktioniert unsere Konsumkultur?"

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