
Einer der 56 Vorschläge ist es, Schulkindern bis zur siebten Klasse die private Handynutzung zu verbieten. Außerdem sieht es das Gremium als eine Möglichkeit, für Soziale Medien eine Mindestaltersgrenze von 13 Jahren einzuführen. Familienministerin Prien von der CDU bezeichnete das als den richtigen Weg. Zudem müssten Plattformanbieter digitale Angebote von Anfang an kindgerechter gestalten. Zahlreiche Experten und Institutionen sprechen sich gegen pauschale Social-Media-Verbote aus. Die Expertenkommission sieht als Alternative zu einem Mindestalter eine Pflicht, für Minderjährige Apps mit eingeschränkten Funktionen bereitzustellen - also beispielsweise ohne suchtverstärkende Algorithmen.
Das Gremium wurde im September von Prien eingesetzt. Es setzte sich aus Vertretern aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Medizin, Psychologie, Kriminologie, Pädagogik sowie Bildungsforschung zusammen. Auch Kinder und Jugendliche konnten Ideen einbringen.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
