Kinderschutz
Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche: Expertenkommission legt 56 Handlungsempfehlungen vor

Eine Expertenkommission für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt hat Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung übergeben.

    Zwei Mädchen und ein Junge sitzen dicht nebeneinander auf der Couch und machen mit einem Smartphone ein Selfie von sich
    Keine Handys mehr auf dem Schulhof für Schüler bis zur siebten Klasse - das ist eine Forderung. (picture alliance / Connect Images / Pancake Pictures)
    Einer der 56 Vorschläge ist es, Schulkindern bis zur siebten Klasse die private Handynutzung zu verbieten. Außerdem sieht es das Gremium als eine Möglichkeit, für Soziale Medien eine Mindestaltersgrenze von 13 Jahren einzuführen. Familienministerin Prien von der CDU bezeichnete das als den richtigen Weg. Zudem müssten Plattformanbieter digitale Angebote von Anfang an kindgerechter gestalten. Die Expertenkommission sieht als Alternative zu einem Mindestalter eine Pflicht, für Minderjährige Apps mit eingeschränkten Funktionen bereitzustellen - also beispielsweise ohne suchtverstärkende Algorithmen.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.