Nach mutmaßlich rechtsextremen Angriffen
Oberbürgermeister von Cottbus ruft zu deutlicher Haltung gegen Hass und rechtsextremer Gewalt auf

Der Cottbusser Oberbürgermeister Schick hat dazu aufgerufen, deutlicher Haltung gegen Hass und rechtsextreme Gewalt zu zeigen.

    Polizeibeamte stehen während einer Mahnwache vor dem alternativen Jugendprojekt.
    Mahnwache vor der "Zelle 79" in Cottbus. Hier hatte es einen mutmaßlich rechtsextremen Brandanschlag gegeben. (Frank Hammerschmidt / dpa)
    Der SPD-Politiker sagte dem RBB, Gewalttaten seien eine rote Linie, die nicht überschritten werden dürfe. Dies müsse in der Zivilgesellschaft viel deutlicher hervorgehoben werden. Schick fügte hinzu, es müsse wieder ein sozialer Druck entstehen, dass Gewalttaten nicht zum Alltag gehörten.
    In den vergangenen Tagen waren Brandsätze auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus geworfen worden. Zudem gab es Brandstiftung an einem antifaschistischen Jugendklub und eine Scheibe am Cottbusser Büro der Partei Bündnis 90/Die Grünen wurde eingeworfen. In allen drei Fällen besteht der Verdacht auf rechtsextremistische Täter.
    Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.