Iran
Oberster Führer Chamenei: Raketen- und Atomprogramm wird nicht aufgegeben

Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Chamenei, hat Forderungen nach einem Ende des Atom- und Raketenprogramms seines Landes zurückgewiesen.

    Ein Bild aus dem Jahr 2019 von Modschtaba Chamenei begleitet von einer Gruppe Menschen
    Modschtaba Chamenei (Foto aus dem Jahr 2019) (picture alliance / NurPhoto / Morteza Nikoubazl)
    Die technischen Fähigkeiten in diesen Bereichen seien Teil der nationalen Identität, sagte Chamenei laut einer im Staatsfernsehen verlesenen Stellungnahme. Zudem verlangte er den Abzug des US-Militärs aus dem Persischen Golf.
    Chamenei ist der Sohn und Nachfolger des zu Kriegsbeginn am 28. Februar getöteten Obersten Führers Ali Chamenei. Er wurde damals ebenfalls verletzt und ist seither nicht öffentlich aufgetreten.
    Derzeit gilt zwischen dem Iran und den USA eine Waffenruhe. Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts stocken. US-Präsident Trump sprach aber von Fortschritten. Eine Einigung werde es jedoch nur dann geben, wenn Teheran vollständig auf Atomwaffen verzichte.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.