Der Supreme Court kassierte somit den Plan von Präsident Trump ein, das in der Verfassung verankerte Recht einzuschränken. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft. Das Geburtsrecht gilt seit 1868. Trump wollte es unter anderem für Kinder von Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus abzuschaffen.
Der Oberste Gerichtshof billigte zudem die Gesetze zweier Bundesstaaten, durch die Transgender-Mädchen und -Frauen der Beitritt zu weiblichen Sportmannschaften an Schulen und Universitäten verboten wird. Nach Ansicht der Richter verstoßen die Verbote in Idaho und West Virginia weder gegen die Verfassung noch gegen ein Bundesgesetz, das Geschlechterdiskriminierung im Bildungswesen verbietet.
Der Staatsanwalt sagte, das Verbot nötig für den fairen Wettbewerb, weil Männer und Frauen, was den Sport angehe, nicht gleich seien. Das Urteil gilt als Sieg für Präsident Trump, der im Februar 2025 ein Dekret zum Ausschluss biologischer Männer vom Frauensport unterzeichnet hatte.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
