USA
Oberster Gerichtshof bestätigt Geburtsrecht

In den USA hat der Oberste Gerichtshof das Geburtsrecht auf eine Staatsbürgerschaft bestätigt.

    Außenansicht des U.S. Supreme Court: ein großes, weißes Gerichtsgebäude mit vielen Säulen und einer US-Flagge davor
    Supreme Court (picture alliance / Associated Press / Jose Luis Magana)
    Der Supreme Court kassierte somit die Anordnung von Präsident Trump ein, das in der Verfassung verankerte Recht einzuschränken. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft. Das Geburtsrecht gilt seit 1868. Trump wollte es unter anderem für Kinder von Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus abschaffen.
    Der Oberste Gerichtshof billigte zudem die Gesetze zweier Bundesstaaten, durch die Transgender-Mädchen und -Frauen der Beitritt zu weiblichen Sportmannschaften an Schulen und Universitäten verboten wird. Nach Ansicht der Richter verstoßen die Verbote in Idaho und West Virginia weder gegen die Verfassung noch gegen ein Bundesgesetz, das Geschlechterdiskriminierung im Bildungswesen verbietet.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.