
Der Richter erklärte, die Verfassungsmäßigkeit des Erlasses müsse zunächst umfassend geprüft werden. Im Dezember hatte das mehrheitlich konservative Parlament in Brasilia für die Haftverkürzung gestimmt. Von den ursprünglich 27 Jahren müsste Bolsonaro demnach nur noch gut zwei Jahre in Haft verbringen. Präsident Lula scheiterte mit einem Veto gegen den Beschluss.
Bolsonaro verbüßt seine Strafe aus gesundheitlichen Gründen im Hausarrest. Er war im September vergangenen Jahres wegen eines versuchten Staatsstreichs schuldig gesprochen worden.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
