
Er nannte als Beispiele mehr Handelsabkommen der EU mit Partnerstaaten weltweit, eine Liberalisierung der Entsenderichtlinie für Arbeitnehmer und den weiteren Ausbau des Binnenmarktes. Es müsse etwa möglich sein, dass deutsche Firmen und auch Verbraucher direkte Stromverträge mit ausländischen Anbietern schließen könnten, um günstigeren Strom zu beziehen. Auch seien Änderungen bei EU-Regeln für Klimaschutz und Artenschutz notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern.
Damit stellte sich Feld weitgehend hinter die Linie von Bundeskanzler Merz, der zuletzt mehrfach eine Deregulierung in der EU auf allen Feldern gefordert hatte. Frankreichs Präsident Macron indes drängt vor allem auf eine höhere Schuldenaufnahme der EU sowie auf die Bevorzugung europäischer Unternehmen bei Auftragvergaben.
Dombrovskis pocht auf konstruktive Haltung
EU-Wirtschaftskommissar Dombrovskis sagte im Deutschlandfunk, die Wettbewerbsfähigkeit gehöre neben der Sicherheit zu den Prioritäten der Kommission. Zum Teil seien Gesetzesinitiativen bereits in der Umsetzung, etwa zur Vertiefung des Binnenmarkts. Es gebe innerhalb der EU zwar weitgehende Einigkeit bei bestimmten Zielen wie Forschungsinvestitionen, Senkung der Energiepreise oder Vereinfachung von Vorschriften. Doch müssten die Mitgliedsstaaten ihre Komfortzone verlassen, um diese Fragen gemeinsam voranzubringen, meinte Dombrovskis.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






