
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft spricht von deutlichen Anzeichen struktureller Erschöpfung. In den ersten Jahren des Krieges gegen die Ukraine sei die russische Wirtschaft widerstandsfähiger gewesen, als viele erwartet hätten, sagte IfW-Präsident Schularick. Doch nun seien die Reserven aufgebraucht. Das Wirtschaftswachstum komme zum Stillstand und die Abhängigkeit von China werde immer größer. Inzwischen laufe rund 35 Prozent des gesamten russischen Außenhandels über China.
Das Kieler Institut führt die Schwäche der russischen Wirtschaft vor allem auf die internationalen Sanktionen zurück. Die größten Herausforderungen seien der eingeschränkte Zugang zu Arbeitskräften, Technologie und Produktionskapazitäten.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
