Iran-Krieg
Ölpreis sinkt nach irreführenden Behauptungen der US-Regierung

Nach irreführenden Angaben der US-Regierung zur Straße von Hormus hat der Ölpreis zwischenzeitlich um 15 Prozent nachgegeben.

    Ein Auto wird an einer Zapfsäule mithilfe eines Tankrüssels an einer Tankstelle betankt.
    Der Iran-Krieg hat zu einem sprunghaften Anstieg der Ölpreise geführt. (picture alliance / dpa / Silas Stein)
    Energieminister Wright hatte auf der Plattform X erklärt, die US-Marine habe in der vom Iran faktisch blockierten Meerenge erstmals einen Öltanker eskortiert. Weitere Schiffe würden folgen. Daraufhin verbilligte sich unter anderem die für Europa maßgebliche Nordseemarke Brent. Später löschte Wright die Nachricht wieder. Das Weiße Haus dementierte zudem seine Angaben.
    Der Ölpreis war bereits gestern deutlich zurückgegangen, nachdem Präsident Trump den Krieg gegen den Iran als "so gut wie beendet" bezeichnet hatte.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.