Iran
Öltanker stauen sich vor Straße von Hormus - auch deutsche Reedereien im Krisenmodus

Die Lage im Iran hat auch Auswirkungen auf den weltweiten Ölhandel sowie auf deutsche Reederein.

    Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme.
    Die Straße von Hormus (NASA/The Visible Earth)
    In vielen Unternehmen liefen Krisensitzungen, teilte der Verband Deutscher Reeder mit. Schiffe würden – wo immer möglich – aus Gefahrenzonen herausgeführt, umgeleitet oder warteten außerhalb der Risikogebiete auf neue Anweisungen.
    Laut Daten der Plattform "Marine Traffic" haben derzeit mehr als 200 Öl- und Frachtschiffe in den Gewässern vor der Straße von Hormus Anker geworfen. Besatzungen hätten Funkmeldungen der iranischen Revolutionsgarden empfangen, hieß es von mehreren Reedereien. Darin sei mitgeteilt worden, dass kein Schiff die Meerenge passieren dürfe. Es gibt Berichte über drei von unbekannten Geschossen getroffene Schiffe; die Umstände sind unklar.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.