
Der ÖVP-Politiker bezeichnete in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur einen Ausschluss Israels von dem Musikwettbewerb als fatalen Fehler. Dabei verwies er auf eine Mitverantwortung Österreichs am Holocaust. Zwar werfe die Debatte über Israels Teilnahme derzeit einen Schatten auf das Musikereignis, doch habe sich die Lage mit der Waffenruhe im Gazastreifen verändert.
Einige Staaten, darunter Spanien, die Niederlande und Irland, haben im Fall eines israelischen Auftritts mit Boykott gedroht. Sie werfen Israel vor, für das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung verantwortlich zu sein. Über die endgültige Teilnahme Israels will die Europäische Rundfunkunion im Dezember entscheiden. Der internationale Musikwettbewerb findet im Mai nächsten Jahres in Wien statt.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
