
Beide Seiten müssten sich in einer Koalitionsvereinbarung wiedererkennen können, in der es nicht um "rein grün" oder "rein schwarz" gehe, sondern um das Land. In diesem Zusammenhang bot Özdemir der CDU eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe an. Deren Spitzenkandidat Hagel schloss eine Zusammenarbeit mit der AfD aus und betonte, der Ball liege jetzt bei den Grünen. Im neuen Landtag hätten Grüne und Christdemokraten gemeinsam eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Derweil kündigte SPD-Spitzenkandidat Stoch seinen Rückzug als Landes- und Fraktionsvorsitzender an. Auch FDP-Landeschef Rülke will sein Amt niederlegen. AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier erklärte, die AfD habe sich als die relevante Oppositionskraft im Südwesten etabliert. - Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommen die Grünen auf 30,2 Prozent, gefolgt von der CDU mit 29,7 Prozent der Stimmen. Die AfD liegt bei 18,8 Prozent und die SPD bei 5,5. FDP und die Linke können jeweils 4,4 Prozent auf sich vereinen. Auf die sonstigen Parteien entfallen rund 7 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
